Refugien in OWL

Die auf zwei Jahre angelegte Pilotprojektreihe will ausprobieren, wie ökologisch nachhaltige Kulturveranstaltungen organisiert und kommuniziert werden können.

In 2024 wird es drei Einzelveranstaltungen geben:

5. Mai, ab 11 Uhr (Bielefeld)
Menschen aller Altersgruppen treffen sich zu einem gemeinsamen Spaziergang „durch Raum und Zeit“. Unterwegs werden Geschichten, Kuriositäten und Anekdoten aus historischer und prähistorischer Zeit, die unseren Raum geprägt und gestaltet haben, als Anregung für gemeinsame Spiele und Aktionen dienen. Spaß an Bewegung, Neugier und Lust auf den Austausch mit Menschen aller Generationen stehen dabei im Vordergrund.
Weitere Infos hier.

23. Juni, ab 18 Uhr (Herford)
Die Lage ist zu ernst, um keine Kunst zu machen! Schauspieler:innen des Ensembles zeigen gemeinsam mit Community-Gruppen eine Performance für und in der Synagoge Herford. Anhand von Texten, Ideen und Bildern von Jenny Aloni, Hannah Arendt, Jakob Pins und Christa Wolf setzen wir den abgrundtief erschreckenden Dimensionen menschlicher Grausamkeiten mit dieser Aufführung Lebens- und Gestaltungswillen entgegen. Im Anschluss gibt es Gelegenheit zu Reflexion und Austausch mit den Künstler:innen und dem Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde.

15. September (Farmbeck)
Geplant ist, eine Landschaftsbespielung rund um das Kulturstellwerk Farmbeck zur Aufführung zu bringen. Die (ökologische) Umgebung wird erforscht und in die Arbeit mit einbezogen. In der Site-Specific-Performance bevölkern ungewöhnliche Figuren das Areal. Wir erfinden Lebewesen, die weder Menschen noch Tiere, Pflanzen oder Cyborgs sind. Dieser Spaziergang erfordert Neugier und Experimentierfreude und nimmt überraschende Wendungen. Teilnehmende aus der Umgebung von Farmbeck werden sich künstlerisch beteiligen.

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